Für Montag war ja versprochen , dass die neue Scheibe kommt. Um kurz nach Zehn kam dann auch von Josef die Nachricht, dass die Glaserei den Termin für 14 Uhr bestätigt hat. Also sofort ins Auto gehüpft, rückwärts mit dem Anhänger aus der Ausfahrt raus (langsam hab ich Übung) und ab nach Vilshofen.
Um 10 Uhr macht es Ping und eine Nachricht vom Josef kommt auf meinem Browser hoch: “Der Glaser kommt heute Nachmittag!” Wow. Endlich. Wenn Glasscheibe ausgetauscht wird können wir endlich das IBM Eck fertig machen. Das hab ich mir nicht zweimal sagen lassen, schnell noch was gegessen und ab ins Auto.
Als der Samstagsbesuch sich aufmachte Vilshofen zu erkunden, sind wir natürlich nicht einfach heimgegangen, sondern haben uns etwas mit den gelieferten Steckdosen beschäftigt. Seltsames Zeug, ehrlich, aber mehr Details dazu in einem extra Blogeintrag. Nach der schon erwähnten Teststeckdose hat sich dann aber der Elan doch verflüchtigt und es ging mit den Schildern weiter.
Klaus Loy und Klaus Kämpf, die beiden TRS-80 und andere Mitbringsel
Heute haben uns Klaus & Klaus vom Nürnberger Fablab die Ehre gegeben. Und nicht nur das, die beiden TRS-80 Model 1 und jede Menge US Installationsmaterial waren mit im Auto.
In der letzten Woche ist einiges passiert. Am Mittwoch und Samstag ging es weiter mit dem Licht. Inzwischen sind 19 der 20 Lampen montiert – die Letzte ist für das Eck am Fenster vorgesehen, das Eck, das erst nach Einbau der neuen Glasscheibe fertiggestellt werden kann. Die Beleuchtung war wesentlich mehr Arbeit als gedacht, aber es hat sich gelohnt. Inzwischen sind sie auch (provisorisch) an den dafür vorgesehenen Schalter angeschlossen. Mit soviel Licht wird das Arbeiten gleich viel einfacher – auch wenn man jetzt jede Kleinigkeit sieht 🙁
Am Samstag haben wir dann die ersten Lampen verkabelt, und es war schön, aber zuerst war mal Dreck angesagt. Wie schon gemeldet hatten wir die Wand vor dem Fenster abgebaut, damit der Glaser sich das Fenster anschauen und reparieren kann. Der Glaser war dann auch diese Woche da. Leider brachte er nicht nur die Erkenntnis, dass eine neue Scheibe gebraucht wird, sondern auch einiges mehr Abgerissen werden muss.
Am Mittwoch gabs gleich vier ‘Neuankömmlinge’ im Computeum. 20 Lampenfassungen vom Elektro-Emmer, US-Installationsmaterial das uns Thomas Woinke, von den Steckschweinen, mitgebracht hat, ein schönes und stabiles Metallwagerl und zwei richtig schwere Pakete. In den Paketen war Einphasen-Transformatoren für 230 V nach 115 V mit je 1000 VA Nennleistung.
Es steht ja noch das Problem mit der Beleuchtung an. Ursprünglich wollten wir da einfach möglichst billige LED Lampen an die Decke schrauben. Das spart Geld und Strom. Davon so viele wie möglich, um eine gleichmäßige Ausleuchtung hinzubekommen. Inzwischen hat sich aber ein besserer Weg ergeben.
Riesenschwammerl vor der Türe und Mario auf der Xzentrix im Bürgersaal
Heute Nachmittag ging es nach Seeshaupt zur Xzentrix, einer der ältesten Retro-Veranstaltungen Deutschlands, wenn nicht Weltweit. Trotz der Geschichte immer noch eines der coolsten Treffen von allen und noch fast genauso wie am Anfang. Zugegeben, etwas arg Z80-lastig, aber niemand ist perfekt 🙂 Der Besuch war natürlich nicht für meinen persönlichen Spaß, sondern rein dienstlich fürs Computeum, hatte ich doch dort Gelegenheit mit einigen Leuten zu reden, die uns bei den Ausstellungsstücken helfen.
Im Sonnenlicht ist gut zu sehen, wie wenig man durchsehen kann
Das wechselhafte Wetter mit stoßweisem Starkregen hat einige Probleme am Laden gezeigt. Hinten läuft bei viel Regen die Regenrinne über. Unschön, aber wohl leicht zu beheben. Schlimmer ist, dass ausgerechnet bei dem Fenster mit dem Ausschnitt die Dichtungen nicht mehr dicht sind. Wenn es jetzt regnet (und es hat kräftig geregnet) kommt Wasser zwischen die Scheiben kommt. Das verschwindet aber nicht mehr, sondern beschlägt dauerhaft die Scheibe von innen. Mist.