Staade Zeit

Tisch mit mehreren ZX81, verschiedenen Zusatzmodulen, Software, Büchern und Zeitschriften.
Unser Tisch in Zürich

Wenn sich im Blog nix tut heißt das nicht, dass sich auch im Computeum nichts passiert, oder das wir vor Spaß nicht mehr schreiben können. Ok, letzteres schon ein Bisschen, weil letztes WE war VCFe in Zürich, und wir waren natürlich dort – mit einem ganzen Tisch voll mit Sinclair ZX81 Schätzchen.

Überblick über das VCFe mit den Ausstellungen.
Viele schöne Ausstellungen

VCFe war, wie immer, fantastisch. Die Züricher machen es Jahr für Jahr besser. Gut, bei den Vorträgen gab es Chaos, weil einige Vortragende einfach nicht erschienen sind. Für einen Atari VCS Vortrag am Samstag bin ich dann kurzerhand eingesprungen. Ich hatte zwar keine Ahnung was der Inhalt hätte sein sollen, aber ich hab halt eine dreiviertel Stunde zur Programmierung und Spezialitäten der 2600er Programmierung (also eigentlich allem) erzählt. Mit Schwerpunkt wie man die Art, wie die Spiele strukturiert sind erkennen kann. Da haben auch die Spieler was von. War wohl auch nicht so schlecht, alle sind bis zum Schluss drangeblieben.

Der bemerkenswerteste Effekt war aber, dass nachher noch 3 Leute gekommen sind die um sich Links zur Programmierung und dem bekannten Einstiegskurs von Andrew Davie zu holen. Die VCS-Programmierung ist auch eine der Faszinierendsten. Eigentlich ganz einfach und leicht zu lernen, aber dann ist es wie ein Riesenpuzzle aus ganz wenigen Teilen. Schaumamal was da an neuen Spielen rauskommt 🙂

Fußbodenleisten am Übergang zwischen Vorraum und Ausstellung.
Sauber gemacht.

Während ich mich also in der Schweiz vergnügt habe, hat Josef im Computeum weitergearbeitet. Unter anderem hat er ein Leisten besorgt für den Übergang zwischen dem gefliesten Vorraum und dem Ausstellungsraum mit seinem Teppichboden besorgt und verlegt. Und bevor jetzt jemand Unwissender (also so jemand wie ich) wieder meckert, dass die nicht genau an der Wand angebracht sind, das hat seinen Sinn: So sitzen die Schrauben in den Fugen und damit die Chance, dass eine Fliese beim Bohren springt, ist geringer. Würde ja schlecht aussehen.

Randleisten am Übergang zwischen Teppichboden und Wand im Rondell
Das hat Style

Außerdem hat er dann auch angefangen die Randleisten zu verlegen. Schaut richtig gut aus, nicht?

Auch mit der Elektrik ist es etwas weitergegangen, weil nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten ist diese Woche auch endlich der Fehlerstromschutzschalter (FI) für die 115 Volt Verteilung gekommen. Also rein von der Funktion her unterscheidet sich so einer ja nicht von einem normalen 230 Volt Typen. Beide messen, ob die Ströme sich auf Null addieren, und das ist (weitgehend) von der Spannung unabhängig. Ein 230 Volt FI würde daher auch bestens für 115 Volt gehen – Relative Messungen sind eine geniale Sache. Dummerweise hat so ein Teil aber auch eine Taste zum Testen. Ist Vorschrift, und sollte man auch immer mal machen – die Zeitumstellung ist perfekt, da man da ja sowieso alle Uhren neu stellen muss. Die Testtaste lässt einfach einen definierten Strom über einen Widerstand am FI vorbeifließen, was dieser bemerken muss und abschalten.

Wie jeder sicher noch aus der Schule weiß, ist der Strom durch einen Widerstand von der Spannung abhängig. Und bei halber Spannung fliest auch nur halber Strom. Da der Test ja die minimale Auslösung testen soll ist der Widerstand auf die erwartete Spannung abgestimmt. Langer Rede kurzer Sinn, bei einem 230 Volt FI an 115 Volt funktioniert der Test nicht. Mist. Aber da so Sachen auch in 115V Länder verkauft werden, gibts natürlich auch solche Varianten. Und ABB hat die auch ganz normal im deutschen Katalog. In der Praxis findet man die aber nur bei wenigen Händlern und dann zu Preisen die das 3-4 fache eines ‘Normalen’ betragen. Mist.

Immerhin hab ich einen relativ billigen Anbieter gefunden (nur 3x so teuer wie der gleiche FI für 230V). Der hatte im Web auch ‘Lieferbar’ angegeben … Pustekuchen, wars gar nicht, damit haben die aber erst rausgerückt als ich nach einer Woche nachgebohrt habe. Na egal, inzwischen ist er da und eingebaut.

Nächste Woche kommt dann der Herr Emmer vorbei und schaut mal, dass wir die Anlagen abgenommen bekommen. Das wird ein Fest.

Ach ja, was Hilfe bei den Möbeln in der Ausstellung anbelangt, hat sich auch was getan. Hier wird uns der Metallbau Haslinger in Aldersbach-Uttigkofen helfen und die benötigten Eisenteile zuschneiden und schweißen. Das Eisen ist schon bestellt und die Pläne gemacht.

Wie gesagt, es hat sich einiges getan. Ich sollte vielleicht wieder öfter bloggen 🙂

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