Zwischen den Jahren

TI 99/4 und 99/4A im Regal, zusammen mit einer Erweiterungsbox die noch in einem Bettuch eingewickelt ist.
Edeles Teil

Auch zwischen den Jahren ging es weiter. Zum einen hat es jetzt auch der TI 99/4 für die Homecomputerecke ins Computeum geschafft, aber wir haben auch endlich das Kabel für den Anschluss gelegt sowie die Beleuchtung für das Ausstellungsfenster vorbereitet.

Also eigentlich was ja nicht ‘der’ sondern ‘die’ TI, weil wir sowohl einen TI 99/4A haben, als auch die nur recht kurz verkaufte Originalausgabe ohne “A”. Der wird auch in der Ausstellung zu sehen sein. ob wir noch Platz für den mit “A” haben werden, muss sich zeigen. Unter dem Bettbezug steckt übrigens noch eine Erweiterungsbox – ebenfalls ohne “A”.

Kabelbund wie geliefert
Kabelbund

Nachdem die TI im Regal gelandet sind, war als erstes das Kabel dran. Man glaubt es kaum, aber wir haben für das kurze Stück eine Länge von 16 Metern ausgemessen. Mit etwas Toleranzzugabe waren es dann 19 Meter, die uns die Fa. Emmer noch vor Weihnachten besorgt hat.

Auch beim Leitungsquerschnitt haben wir lieber etwas dicker hingelangt. Die Ausstellung wird mit 35 Ampere angeschlossen und rein nach den Vorschriften reichen dafür 4 mm² Leiterquerschnitt. Von den geplanten Geräten her kommen wir nicht mal in die Nähe von 35 Ampere. Realistisches Maximum ist ca. 15-20 Ampere. Nur bei Kabelquerschnitten ist es wie bei Hubraum – mehr ist immer besser. Und ganz ehrlich, lieber ein bisschen Luft, als zu alles auf Kante. Also besser gleich 6 mm². Und weil wir recht verwinkelt um die Ecken gehen müssen, wurde es dann auch eine flexible Leitung – das macht das Leben leichter.

Innenaufnahme von der Zwischendecke im Flur. Viele Leitungen, Strom, Wasser und Heizung.
Leider kein Durchbruch

Die Verlegung war dann doch von einigen Unmutsäußerungen seitens Josef begleitet.  Schuld war mein Wusch das Kabel soweit als möglich hinter den bestehenden Rigipsplatten zu verlegen. Also eigentlich sogar komplett, weil ich davon ausgegangen bin, dass es da in hinter der Verkleidung einen Durchbruch geben muss. War leider nicht so. Ok, dann wenigstens nur ein ganz kurzes Stück Aufputz verlegen, und den Rest durchschieben.

Das Kabel hängt aus der Durchführung in den Ausstellungsraum
Immerhin schon im Ausstellungsraum

Das war dann aber auch nicht so leicht. Wir haben über eine halbe Stunde am ersten Stück gebraucht, weil sich das Kabel immer wieder wo verfangen hat. Klar, vorher dran denken und so ein Nylon-Kabelzieher mitbringen wär eine gute Idee gewesen. Hamma aber nicht. Nachdem es dann endlich bis in den Ausstellungsraum reichte wurde beschlossen doch lieber Kabelkanäle zu holen, um den Rest zu beschleunigen.

Das Kabel am Boden mit 3 neu gekauften Kabelkanälen
Schön aber zu klein

Klingt einfach, wurde aber zu einer weiteren Lehrstunde in “besser zweimal nachmessen”. Ich mein, es klingt ja erstmal ganz einfach. Das Kabel hat einen Durchmesser von knapp unter 17 mm. Das heist ein 20 x 20 mm Kanal sollte genau richtig sein. Ok, an die Ecken hab ich dabei noch gar nicht gedacht, aber das sollte nicht mal das Problem werden. Kabelkanäle die im Baumarkt als 20 x 20 ausgezeichnet sind haben das gar nicht. Nicht mal als Außenmaß. Nur gemerkt haben wir das erst, als wir mit den neuen Kanälen zurück waren und das Kabel partout nicht reinpasste. Der 20  x 20 vom Segl hatte gerade mal 17 x 19 mm Außenmaß. Also nochmal ins Auto, nochmal gefahren, aber jetzt mir Messchieber in der Tasche. Der 30 x 30 mm hatte dann zwar auch weniger als angegeben, aber Innen immer noch genug für uns.

Josef, auf der Leiter stehend, befestigt den letzten Deckel auf dem Kabelkanal
Der letzte Deckel

Anstelle zwei mal spazieren zu fahren hätten wir die Zeit auch verwenden können um das Kabel doch noch irgendwie hinter die Rigipsplatten zu fummeln. Egal, immerhin hats auf dem Weg auch noch eine Leberkässemmel gegeben, was beruhigend wirkte. Jetzt ging es dann auch recht flott bis die Kanäle aufgeschraubt und das Kable hineingebogen war.

Holzplatte mit Löchern für LED-Strahler zur Ausleuchtung des Schaustücks im Fenster
High-Tech-Brettl

Während der Josef sich nach Hause aufmachte (da wartete Besuch), hab ich mir nochmal das Schaufenster vorgenommen. Wir haben ja noch die Strahler, die uns Herr Emmer zum Testen gegeben hat. Ursprünglich sollten sie im Rondell eingesetzt werden, aber da hat die Leistung einfach nicht gereicht. Sind halt doch nur 6 Watt Strahler für den Wohnungseinsatz.

Zum Testen hatten wir aus einem Brett schon eine passende Halterung gemacht.  Das hab ich auch wieder hernehmen können – bei uns wird nix weggeworfen – nur die Löcher passten natürlich nicht mehr. Macht nix, 6 neue gebohrt und die dabei ausgeschnittenen Teile zum stopfen der Alten verwendet. Passt. 6 Strahler aus kurzer Entfernung sollten reichen um das jeweilige Schmuckstück zu präsentieren.

Das Brett wurde dann noch schnell geweisselt und wartet jetzt auf die Einsätze. Das ist ein Job in der kommenden Woche.

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