
Als ich heute ins Computeum gekommen bin, haben mir Josef und Rainer die Quittung für mein Gejammer präsentiert: Das Rondell war weg.
Ups.

Eigentlich sollten die Folien für die Fensterscheibe heute in Vilshofen geliefert werden. Ein mittäglicher Blick auf die Auftragsverfolgung bei UPS zeigte jedoch, dass das Paket zwischenzeitlich in Kirchheim angekommen ist. Nicht wirklich das Lager für Niederbayern. Also schnell nachgefragt und ja, als Lieferadresse wurde meine Alte verwendet. Die wurde scheinbar von der VCFe Webseite genommen und meine Angabe der Lieferadresse bei Josef in Vilshofen ignoriert. Ist zwar fleißig, aber hier gings in die Hose.

Heute wurden zum ersten Mal die Konturen der Ausstellung sichtbar. Vorher war aber noch Schleppen von Werkzeug und das auslegen des Bodens mit Schutzfolie angesagt. Schließlich soll der mit viel Liebe (und noch mehr Klebeband und Silikon) verlegte Teppich mit Dreck, Holzspänen, Gipsspuren und Farbe bekleckert werden.

Nachdem jetzt die Latten für die Wände da sind müssen noch Schrauben, Dübel und Winkel besorgt werden, und die Trennwände können aufgestellt werden. Früher hätte ich sowas schnell im Kopf überschlagen, aber 30+ Jahre mit dem Computer haben mich total versaut. Also nicht soweit, als dass ich das nicht doch Gestern, während der Heimfahrt überschlagen hätte, aber zuhause angekommen wurden dann die Werte nochmal per Libre Office Calc berechnet.
Heute war vorgesehen die Sachen endlich aus dem Lager in Aldersbach zu holen und auch 60 Dachlatten vom Sägewerk. Jup, das ist Niederbayern. In der Stadt führt da kein Weg am Baumarkt vorbei. Da gibts dann zwar auch alles Mögliche, aber es werden auch mindestens 1,60 Euro für eine Latte (28×48 sägerau) mit 3m Länge verlangt. Oft sogar mehr. Dazu aber später.

Eigentlich sollte es ja schon länger weitergehen, war doch eigentlich sowohl ein Transport von Arbeitsbänken (und anderen Teilen) aus dem Lager geplant, als auch die Besorgung der Dachlatten für die Trennwände geplant. Schneefall, Glatteis und darauf folgend ein Ausbruch der Seuche haben beides verhindert.

Mittwoch hat dann nicht geklappt, dafür dann aber Donnerstag. Nach all der Übung vom Dienstag flutschte es auch bestens. Wie so üblich, wenn die Arbeit fertig ist, weis man am Besten wie man es von Anfang an hat machen sollen. Auf jeden Fall schauts erstklassig aus, und es sollte klappen, dass der geplante Büro-Grundeindruck rüberkommt.
Nachdem am Samstag die ganze Zeit mit Wasserspielen vertan wurde, gab es heute einen zweiten Anlauf den Teppich auf den Boden zu bringen. Diesmal sogar zu dritt. Also gleich mal den Verpackungspariser vom Teppich geholt. Und dann kräftig diskutiert wie es am besten geht :))
Und nach knapp 4 Stunden waren dann auch die ersten 4 Bahnen gelegt – samt Umschiffung der ersten Säule. 3 fehlen noch. Morgen gehts weiter.
Ach ja, wir haben dabei auch rausgefunden, dass dieses seltsame Regal, das da so unmotiviert mitten im Gang stand ein ganz spezielles ist. Es passt nämlich genau in die Eingangstüre (die zwischen den Fenstern). Deswegen war die wohl auch undurchsichtig beklebt. Das wird sich sicher in die Ausstellung integrieren lassen.