Nun ist das neue Staatliche Berufsschulzentrum in Vilshofen mittlerweile seit einigen Jahren in Betrieb und die Kinderkrankheiten beseitigt.
Seit dem die Berufsschüler in das neue Gebäude umgezogen sind, stand das alte Gebäude leer und die Stadt hat es gekauft. Zur Zeit wird ein kleiner Teil vom Repaircafé und nun auch für die Schüler der Ritter Tuschl Volksschule genutzt, da diese wegen Umbauarbeiten ausquartiert wurden.
Der Rest des riesigen Gebäudes steht jedoch leer und die Stadt sucht nach Möglichkeiten, dieses wieder mit Leben zu füllen. Siehe VA vom 26.03.2025.
Gestern Abend war nun beim Wolferstetterbräu am Stadtplatz die Versammlung “Was wird aus dem alten Berufschulzentrum?” mit den Vertretern der Stadt.

Wir, vom Computeum, sind ja schon 2019 an die Stadt herangetreten und haben unserem Bürgermeister das Lager des Computeums gezeigt, mit dem wir locker eine Ausstellung von 500m² – 1000m² aufziehen könnten. Dazu bräuchte das Computeum noch Räumlichkeiten für Lager, Werkstatt und evtl. Schulungsräume. Das alte Schulgebäude würde genau diesen Platz bieten und wäre perfekt geeignet.
Das Computeum in der Donaugasse platzt ja bekanntlich aus allen Nähten und wir können derzeit nur ca. 5% der verfügbaren Sammlung, wenn überhaupt, in den derzeitigen Räumlichkeiten ausstellen. Großrechner, wie die Univac oder die Bull Gamma 10 haben in der Donaugasse überhaupt keinen Platz.

Der Stadtrat war begeistert von unserem Vorhaben, ein richtig großes Computeum in Vilshofen aufzuziehen und will sich auch an den Kosten für ein professionelles Museum beteiligen, was wiederum ein Gewinn für den Tourismus und die Schüler der Stadt Vilshofen ist.
Bis dahin könnt ihr noch gerne unser “kleines Computeum” in der Donaugasse 8 besuchen, das jeden Samstag von 14:00 – 17:00 geöffnet hat. Wir machen auch gerne Führungen und Vorführungen der alten Geräte. Anfragen für Führungen unter der Woche bitte per Email an uns.
Nachtrag vom 2.April:
Der aufmerksame Leser hats natürlich am Datums-/Zeitstempel erkannt.
Es war ein Aprilscherz.
Aber die Hintergründe sind (wie bei jedem guten Scherz) sehr real. Die Schule ist jetzt in einem wunderschönen Neubau, das alte Schulzentrum steht leer, es gehört jetzt der Stadt und die Zuständigen machen sich aktuell kräftig Gedanken was man mit anfangen kann. Wer weiß, was die Zukunft so alles bringt 😉